Die kleine Geschichte der Armbanduhr

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Die kleine Geschichte der Armbanduhr


Obwohl die Geschichte der tragbaren Uhren schon im ausgehenden 15. Jahrhundert beginnt, dauerte es noch etwa 400 Jahre bis es die Uhr ans Handgelenk geschafft hat. Ermöglicht hat dies die Erfindung des Federantriebs. Zuvor war ein Pendel für die Taktgebung des Uhrenmechanismus nötig.

Die ersten Armbanduhren wurden um 1900, übrigens ausschließlich, von Frauen getragen. Männer bevorzugten weiterhin die Taschenuhr. Erst die Bedürfnisse der Fliegerei brachten den Durchbruch der Armbanduhr. Da es unter den stressigen Bedingungen in einem Cockpit unmöglich gewesen wäre eine Taschenuhr zu benutzen, forderten Piloten eine kompakte, gut abzulesende Uhr für das Handgelenk. Louis Cartier, Namensgeber der bekannten Uhren- und Schmuckmanufaktur, entwickelte eine Spezielle Fliegeruhr für einen befreundeten Piloten. Nachdem ersten Weltkrieg hatte sich die Armbanduhr schließlich durchgesetzt und die Taschenuhr zu einem Accessoire für Nostalgiker degradiert. Nun wurden immer neue Modelle für fast jede Situation entwickelt: Uhren fuer Piloten, Taucheruhren, Uhren für Ärzte oder Uhren für Geschäftsleute mit mehreren Zeitzonen oder einer Kalenderwochenanzeige. Die letzte große Neuerung bei dem mechanischen Uhren war 1923 die Serienreife der Automatikuhr. Von nun an war es nicht mehr nötig seine Uhr aufzuziehen.

Seitdem hat die Armbanduhr immer eine wichtige Rolle bei weltbewegenden Ereignissen gespielt. Etwas Lindberghs Stundenwinkel-Uhr von Longines, die ihm wärend seines Fluges über den Atlantik eine große Hilfe bei der Navigation war oder die Astronauten-Uhr Omega Speedmaster. Dieser Uhr war es nicht nur vergönnt, die erste Armbanduhr auf dem Mond zu sein, sondern auch noch eine wichtige Rolle in dem Hollywoodfilm „Apollo 13“ zu spielen.

Nicht zuletzt dank dieser Medienwirksamen „Auftritte“ ist die Armbanduhr heute für viele nicht nur ein Gerät zur Zeitanzeige, sondern eine Leidenschaft oder ein Statussymbol. Die Renaissance der mechanischen Uhren zeigt dies Überdeutlich. Hatten in den 70er und 80er Jahren die günstigeren und genaueren Quarzuhren die mechanischen Uhren fast völlig vom Markt verdrängt und viele traditionelle Manufakturen in den Ruin geführt, erlangen sie seit etwa 25 Jahren immer mehr Popularität zurück. So erzielen besonders aufwendige Uhren bei Auktionen Spitzenpreise und werden immer öfter als Kapitalanlage erworben. Auch im Internet sind in den letzten Jahren immer mehr Uhrenshops entstanden, die neue Uhren oder gebrauchte Uhren anbieten.

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